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  Blattschneider-Krebse - Mikrobengärten in Meeressand
Submitted by eunice on Monday, 14 January, 2008 - 17:59
Animals · Nature · University
 

Start:
Thu, 24/01/2008 - 18:15

"Blattschneider-Krebse - Mikrobengärten in Meeressand"

Ein Vortrag von Dr. Daniel Abed-Navandi, Vizedirektor Haus des Meeres, Wien

Wann: Donnerstag, 24. Jänner 2008, 18:15,

Wo: Hörsaal 2, BIOZENTRUM (UZA1) Althanstraße 14, 1090 Wien


Maulwurfskrebse sind häufige Bewohner von Meeres-Sedimenten, wo sie oft eine ökologische Schlüsselrolle spielen. Ihre Grabaktivität rührt aus ihrer Ernährung als Partikelfresser her. Um die Ernährungsbiologie dieser versteckt lebenden Tiere besser zu verstehen, wurden ihre komplexen Grabbauten untersucht. Ein rätselhaftes Merkmal in den Bauten mehrerer Arten sind Debris-Kammern - erweiterte Abschnitte des Baues, die mit organischem Material und/oder grobem Sediment gefüllt sind.
maulwurfskrebs02.jpg
Zwei Hypothesen werden als Erklärung der Funktion dieser Ansammlungen seit längerer Zeit vorgeschlagen: Eine "Vorratskammer-Hypothese", die einen Ernährungszweck postuliert und eine "Deponie-Hypothese", die den Kammerinhalt als Ansammlung von Abfall interpretiert. Aufgrund eigener Untersuchungen vertreten die Wiener Meeresbiologen die Vorratskammer-Hypothese, als Funktion der Kammern wird die eines mikrobiellen Fermenters, in welchem die Krebse als Gärtner das Bestehen einer symbiotischen Beziehung mit Mikroorganismen fördern und dadurch deren enzymatische Fähigkeiten ausnutzen, angenommen.

Das Ziel der vorgestellten Studie war es diese Hypothese zu testen, symbiontische mikrobielle Gärten, analog den der Blattschneiderameisen wurden bis jetzt noch nicht für Crustacea nachgewiesen. Die Sediment-Umgebung der Krebse als auch der Inhalt und die Herkunft des Materials in den Kammern wurde beschrieben. Der Eintrag von organischem Material sowie die spezifischen Struktur der mikrobiellen Gemeinschaft als auch das Vorhandensein von Nährstoffen, die essentiell für Krebse sind, wurde dabei untersucht. In Laborexperimenten wurden die gärtnerischen Aktivitäten der Maulwurfskrebse beschrieben und ihr Effekt auf das physikalische und chemische Milieu, auf den Nährwert und auf das Entstehen der mikrobiellen Gemeinschaft dargestellt. Abschließend wurde auch untersucht, ob das in den Kammern aufbewahrte Material tatsächlich von den Tieren assimiliert wird.

maulwurfskrebs01.jpg

 
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  Census of Marine Life
Submitted by eunice on Thursday, 5 October, 2006 - 15:46
Animals · Nature · Science · University
 

Start:
Wed, 11/10/2006 - 18:15

Tiefseequalle.jpgCensus of Marine Life - Die Volkszählung der Ozeane

Im Jahr 2000 vereinigten sich Wissenschaftler mehrerer Nationen, um ein ehrgeiziges Unternehmen, die Volkszählung der Ozeane, in Angriff zu nehmen. Wissenschaftler hatten gemerkt, dass das menschliche Dasein der letzten 100 Jahre seine Spuren im Meer hinterlassen hat. Die Ozeane sind bedroht, vielleicht sogar vom Menschen unwiderruflich verändert worden. Jedoch gibt es fundamentale Fragen, die bis heute unbeantwortet bleiben. Wie viele Arten leben im Meer? Wie sind diese Arten im Meer verteilt? Wie entwickeln sich die Populationen? Welche Arten sind bedroht? Der Census of Marine Life hat sich vorgenommen, diese und weitere Fragen bis zum Jahr 2010 zu beantworten.

Im Vortrag wird das internationale Programm und seine wichtigsten Unterprojekte vorgestellt. Es wird insbesondere auf das von Prof. Martinez Arbizu koordiniertes Unterprojekt Census of Abyssal Marine Life, "CeDAMar," eingegangen. Ein Unternehmen, das versucht die Artenvielfalt und die Verteilung der Arten in den Tiefseebecken der Ozeane zu beschreiben und zu verstehen.
Weiters wird Prof. Martinez einige Wege vorstellen, wie man die Ozeane und seine noch sehr unbekannten Tiefen erforschen kann.

Vortrag von:
Prof. Dr. Pedro Martínez Arbizu, Abteilungsleiter des deutschen Zentrums für Biodiversitätsforschung (DZMB)

Wann: Mittwoch, 11. Oktober 2006, 18.15
Wo: HS II, Biozentrum Althanstr. 14, 1090 Wien

EINTRITT FREI!


nährer Info: ProMare (unter: ProMare Termine)



 
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  Quod erat demonstrandum...
Submitted by Sheena on Thursday, 15 June, 2006 - 10:22
Politics · Real Life · University
 

....die Studiengebühren sind fürn A....! Die Studenten zahlen zwar brav, aber geändert hat sich an den zum Teil katastrophalen Zuständen an den Universitäten gar nix.

Hochschulforscher Hans Pechar sieht erheblichen Nachbesserungsbedarf im Bereich der Studiengebühren.

Wär schön, wenn sich Liesl Gehrer sowas mal zu Herzen nehmen würde. Oder noch besser: Hut nehmen und ab in die gemütliche Politikerpensn. Dass die nimmer dabei ist, wär mir schon das viele Geld wert.

 
Sheena's blog · 1 comment


  Meeresbiologie in Österreich
Submitted by eunice on Thursday, 18 May, 2006 - 13:15
Animals · Nature · Science · University
 

Na, bin zwar leider nicht mit dabei, auf der NATURE Publikation, aber stolz bin ich schon. Immerhin gehöre ich zu dieser Arbeitsgruppe!!!!! Laughing out loud
YEAH!!!!!!!!

 
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  Wow, ich bin zertifiziert
Submitted by spiney on Friday, 10 February, 2006 - 11:40
Computer · Information · University · Work
 

Nach Ewigkeiten wieder mal eine Pruefung absolviert, und kaum ist man durch a) Geld und b) Interesse (war Linux-spezifisch) motiviert, da geht's ganz einfach. Im Schnitt 95%, in 20 von 120 Minuten, mit m.o.w. keiner Vorbereitung.

Traurig nur, dass diese Zertifizierung (genauso wie fast alle anderen im IT-Bereich) das Geld nicht wert ist, das sie kostet, weil halt nur theoretisches gefragt wird, Praxisteil gibt's nicht, d.h. das kann man auch durch auswendig lernen schaffen und hat dann in der realen Welt trotzdem keine Ahnung. V.a. das Loesen von neuen Problemen (in der IT-Branche nicht ganz unwichtig) kommt exakt gar nicht vor. D.h. der Arbeitgeber hat erst keine aussagekraeftige Information, der Arbeitssuchende glaubt er weiss was (MSCE's an die Macht! Sticking out tongue). Aber dem Wirtschaftszweig "IT-Zertifizierungen" geht's trotzdem gut, die Welt ist ja so dumm.

Naja, zum Glueck hab ich's nicht selber zahlen muessen. Smiling

 
spiney's blog · 5 comments


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