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  DARWIN´S NIGHTMARE
Submitted by eunice on Tuesday, 22 April, 2008 - 11:05
Animals · Information · Nature
 

Heute ist "Earth DAY" (infos). Aus gegebenen Anlass zeigt ARTE um 21.00 die preisgekrönte und äußerst schwerverdauliche, österreichische Dokumentation "Darwins Alptraum".
Dieser Flm solte Pflicht sein, ich habe ihn selber erst im 2. Anlauf ganz geschafft. Er zeigt nicht nur, warum man WIRKLICH keinen Viktoria-Barsch (der ja eigentlich der Nilbarsch ist) essen DARF, sondern eben auch, dass damit verbundene Probleme globaler sind, als man denkt. Nicht nur, dass dieser ausgesetzte Fisch, der dort NIE heimisch war, mittlerweile die heimische Fischpopulation im Viktoriasee beinahe ausgerottet hat, was auch diese sogenannte Alien-Species vielleicht einmal zum Aussterben bringen wird. Nur gibt es dann halt gar nichts mehr im See, außer Agen, die mittlerweile so dicht sin, weil ja die pflanzenfressenden Fische weg sind.
Der Fisch selbst hat zu einigen Fabriken rund um den See geführt, was viele Menschen am Land in die Stadt treibt. leider leben sie dan aufder Straße, weil es trotzdem kaum Arbeitsplätze gibt, v.a. kranke Kinder. Zum Essen gibt es trotzdem nicht, denn auch wenn vom Fisch nur die "zartesten Filetstückerln für die reichen Europäer" rausgeschnitten werden, landet der Rest am Müll. Und was dort dann geschieht, muss man gesehen haben, sonst glaubt man es nicht. Barf!

Beeindruckend sind auch die russischen Bomber, die den Fisch, den sie abholen, der Regierung mit ..... natürlich Waffen für Bürgerkriege bezahlen (für alle, die sich schon immer fragten "die Leute haben nichts zu essen aber Waffen??).
Und unheimlich die Nachtaufnahmen von einem der Wächter einer Fabrik, der mit alkoholgeschwängerten Stimme von besseren Zeiten im Bürgerkrieg erzählt. Denn hier bekommt er nicht einmal 1/10 von dem was er für einen Getöteten im Krieg bekommen würde....

Schaut Euch den an, weil dieser Film ist ein Beisile, wie einfach jeder ein bisschen zur Eraltung der Welt beitragen könnte. Denn hier geht es um mehr, als nur diese Fischart....

Übrigens, der Regisseur Hubert Sauper aus Tirol hatte oder hat immer noch Einreiseverbotnach Tansania.

Und bei uns gibt es ausgezeichnete heimische Süßwasserfischarten, die nicht 1000km weit eingeflogen werden müssen, wenn einem das Schicksal der Menschen oder eben der gesamten Situation dort gar nicht juckt.

 
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  Schadenfreude
Submitted by Sheena on Wednesday, 12 March, 2008 - 08:36
Animals · Real Life · Work
 

...ist keine sehr schöne Form der Freude, aber sie überkommt mich doch, wenn ich lese, dass meine lieben Ex-Arbeitgeber nach genau 1 Jahr schon wieder wen Neuen suchen (müssen), weil ihnen mein Nachfolger offenbar auch wieder davongelaufen ist. Evil

Wenn ich dann im Job-Angebot lese, der Tierarzt für die gesuchte Stelle solle "Teamfähigkeit" besitzen...kann ich nur sagen, sie sollten da vielleicht mal bei sich selbst beginnen. Vielleicht wirds dann auch was mit dem Assistenten auf Dauer. Eye-wink

 
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  Die Wahrheit ueber den Online-Standard
Submitted by spiney on Monday, 3 March, 2008 - 21:23
Animals
 

Besser kann man's kaum sagen, wenn man dort (und anderswo) die Kommentare liest:

leute, auch medien mit "posten" link kann man passiv konsumieren, wenn man keine ahnung hat!

Danke, "Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft AG", YMMD.

Manchmal frag ich mich schon, was ich mit einem Apple mache, irgendwie ja ueberhaupt nicht so mein Ding. Naja, egal, Hauptsache PowerPC.

 
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  Find ich immer wieder super...
Submitted by Sheena on Friday, 15 February, 2008 - 10:25
Animals · Health · Work
 

...wenn Leute gern raushängen lassen, wieviel Geld sie verdienen, welch tolles Auto sie fahren, wo sie ihren Urlaub verbringen, weil sie denken, dass sie dadurch irgendwie interessanter werden. Wenn sie sich Rassekatzen um 1000.- Euro pro Stück kaufen und mich dann fragen, ob ich sie ihnen (schwarz) impfe, weil der Tierarzt so viel Geld dafür will! Shocked

Nicht, dass ein Körberlgeld so ungelegen käme...aber solche Leute sind mir einfach zuwider und seh nicht ein, dass ich sowas noch unterstützen sollte. Barf!

 
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  Blattschneider-Krebse - Mikrobengärten in Meeressand
Submitted by eunice on Monday, 14 January, 2008 - 17:59
Animals · Nature · University
 

Start:
Thu, 24/01/2008 - 18:15

"Blattschneider-Krebse - Mikrobengärten in Meeressand"

Ein Vortrag von Dr. Daniel Abed-Navandi, Vizedirektor Haus des Meeres, Wien

Wann: Donnerstag, 24. Jänner 2008, 18:15,

Wo: Hörsaal 2, BIOZENTRUM (UZA1) Althanstraße 14, 1090 Wien


Maulwurfskrebse sind häufige Bewohner von Meeres-Sedimenten, wo sie oft eine ökologische Schlüsselrolle spielen. Ihre Grabaktivität rührt aus ihrer Ernährung als Partikelfresser her. Um die Ernährungsbiologie dieser versteckt lebenden Tiere besser zu verstehen, wurden ihre komplexen Grabbauten untersucht. Ein rätselhaftes Merkmal in den Bauten mehrerer Arten sind Debris-Kammern - erweiterte Abschnitte des Baues, die mit organischem Material und/oder grobem Sediment gefüllt sind.
maulwurfskrebs02.jpg
Zwei Hypothesen werden als Erklärung der Funktion dieser Ansammlungen seit längerer Zeit vorgeschlagen: Eine "Vorratskammer-Hypothese", die einen Ernährungszweck postuliert und eine "Deponie-Hypothese", die den Kammerinhalt als Ansammlung von Abfall interpretiert. Aufgrund eigener Untersuchungen vertreten die Wiener Meeresbiologen die Vorratskammer-Hypothese, als Funktion der Kammern wird die eines mikrobiellen Fermenters, in welchem die Krebse als Gärtner das Bestehen einer symbiotischen Beziehung mit Mikroorganismen fördern und dadurch deren enzymatische Fähigkeiten ausnutzen, angenommen.

Das Ziel der vorgestellten Studie war es diese Hypothese zu testen, symbiontische mikrobielle Gärten, analog den der Blattschneiderameisen wurden bis jetzt noch nicht für Crustacea nachgewiesen. Die Sediment-Umgebung der Krebse als auch der Inhalt und die Herkunft des Materials in den Kammern wurde beschrieben. Der Eintrag von organischem Material sowie die spezifischen Struktur der mikrobiellen Gemeinschaft als auch das Vorhandensein von Nährstoffen, die essentiell für Krebse sind, wurde dabei untersucht. In Laborexperimenten wurden die gärtnerischen Aktivitäten der Maulwurfskrebse beschrieben und ihr Effekt auf das physikalische und chemische Milieu, auf den Nährwert und auf das Entstehen der mikrobiellen Gemeinschaft dargestellt. Abschließend wurde auch untersucht, ob das in den Kammern aufbewahrte Material tatsächlich von den Tieren assimiliert wird.

maulwurfskrebs01.jpg

 
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