Abstract is the World
Blue Moon Shooting
Boys and Girls from my Block
Breakfast Outside America
Kiev Markthalle
Little Shops of Horror
Phones of the World
Andrea Maria Dusl Music Room
Andrea Z bis A
Comandantina Unterwegs
Dusl bestellen
Maschinenraum
Redezeit
Sager von Welt
Showtime!
Blue Moon
Channel 8
Channel 8 Diaries
Crazy Day
Dining Car
Heavy Burschi
In the Pipeline
Comandantina Dusilova - genannt "Das Bureau" -
ist das Weblog der Wiener Autorin, Regisseurin
und Zeichnerin Andrea Maria Dusl.
Das Bureau ist ein ständig wachsendes Archiv ihrer, in Zeitungen
und Magazinen veröffentlichten Texte, Illustrationen
und Interviews. Im Bureau gibt es aber auch Informationen
zu ihren Filmprojekten und Nachrichten und
Überlegungen zu diesem, jenem und noch ganz anderem.
Portrait: © Corn
This work is licensed under a Creative Commons License.
Podcast von Dusls politischer Talkshow im Theater im Rabenhof
Das Photobureau von Comandantina Dusilova kümmert sich ums Schöne und Abseitige
Fünf Jahrgänge politische Zeichnungen im Magazin Format
20. Nov.
19. Nov.
Das Unendliche Panorama ::: Folge 9 - La Trappola
12. Nov.
Mulligatawny, Poughkeepsie und der Suppenhuchen der Bobos
10. Nov.
Wie der Zitronenhügel zu seinem Namen kam
4. Nov.
3. Nov.
Wie der Zitronenhügel zu seinem Namen kam
24. Okt.
Das Unendliche Panorama ::: Folge 4 - Morgen ist auch ein Land
9. Okt.
Salzgriesisch ::: Fahrplanauskunft
7. Okt.
7. Okt.
7. Okt.
1. Okt.
9. Sep.
12. Aug.
Sieben Platten für ein ganzes Leben
8. Aug.
7. Aug.
7. Aug.
Böse Symmetrien ::: Peter Westenthaler
3. Aug.
Panini Album ::: Komplett und irre
3. Aug.
Good Design ::: Beast at Cold Steel
23. Jul.
Riesenmaschine
list.ig
KN ECHT
Telepolis
maschek.
Metroblogging Vienna
Irgendwas ist ja immer
Unvermittelbar
sofa. rites de passage
Falter
rocketsociety
Robert Misik
Paperholic
Argonáuticas
Die Zeit - Österreichblog
Mind Your Own Business
Ernst Schmiederer
Nigeria Connection News
'Österreich'-Blog von Fishbine und Johnson
Österreichischer Regieverband
Ulrich Seidls
Import Export
Stefan Riedl
Murmel Clausen
Klenks Watchblog
Neda Bei
Joachim Riedl
Fordbrothers
Dusl-Musik ausgegraben
Electric Silence
1991, an einem einsamen Sommer- Sonntag- Nachmittag habe ich in einem Hinterhof- Studio in der Wiener Haydngasse ein paar Nummern aufgenommen: Den Soundtrack zu meiner Kurzfilmserie Around The World in Eighty Days (In 80 Tagen um die Welt) - mit dem grandiosen Rainer Egger als Steinyo Pichler. Der Originalmix ist verschollen, die Achtspur-Bänder liegen bei Christian Fennesz, aber vorige Woche (im Spätnovember 2007) habe ich in einem Übersiedlungskarton eine Musicasette gefunden, auf der eines dieser verschollenen Stücke aufgenommen war. Jimmy Hennrich hat mir das eiernde, auf halber Geschwindigkeit laufende und stellenweise schon demagnetisierte Band digitalisiert. Electric Silence ist die Filmmusik zum Zweiminüter Nach Attnang. Sämtliche Gitarren sind von mir gespielt, idem das Sample - John Bonhams Intro zu When The Levee Breaks. Unter den Gitarren liegt ein düsterer Layer, den ich auf Carlo Pelikans EMU-Keyboard gespielt habe. Der Pelikanole hat die Nummer auch gemischt. Die Slide-Gitarre ist eine blonde 58er Gibson 350 TD. Drüber liegt eine angezerrte Ibanez Artist. Both guitars are gone with the wind.
---> Electric Silence Download mp3Neues Dusl-Buch
Die österreichische Oberfläche
Meine neueste Perfidie, die Pathologie der Österreicherei ist gerade erschienen und liegt von Frankfurt bis Feldkirch in den deutschsprachigen Buchhandlungen!
Andrea Maria Dusl
Die österreichische Oberfläche
Österreich findet am Übergang zwischen Innen und Außen statt
Österreich, das Land zwischen Bodensee und Langer Lacke, zwischen Böhmerwald und den Karawanken. Die Heimat von Freud und Hitler, Almdudler und Kaiserschmarrn, existiert sie überhaupt? Oder ist Schnitzelland nur eine Erfindung? Die österreichische Filmregisseurin und Essayistin Andrea Maria Dusl stellt die nüchterne Diagnose: Österreich ist eine Illusion. Eine Einbildung, ein Oberflächenphänomen. Der Punschkrapfen unter den Nationen. Das Fettauge in der europäischen Rindsuppe.
Die österreichische Oberfläche beleuchtet essayistisch-kulturphilosophisch die österreichische Fassade – von der Z-Kugel bis zu Schüssels Socken –, seziert österreichische Verpackungen – von der Schnitzelpannade bis zur Sozialpartnerschaft – und widmet sich schonungslos der vielschichtigen Frage, woher wir kommen und wohin wir gehen. Andrea Maria Dusl deckt neue und alte Irrtümer auf und beantwortet einen Katalog voll ungestellter Fragen. Liegen Linz und Wien überhaupt an der Donau? War Kaiser Franz Josef überhaupt Habsburger? Womit siegelte Figl den Staatsvertrag? Und wem gehört Österreich überhaupt: Den Liftbesitzern oder der Ballmafia?
--> Leseprobe Download pdf
Andrea Maria Dusl Rabenhof Diskussion
Redezeit 2
Wie käuflich ist die Kunst?
Diskussion mit Mercedes Echerer - Schauspielerin, Gerald Matt - Kunsthallen-Direktor, Thomas Rabitsch - Musiker und Band-Leader, Thomas Trenkler - Kultur-Journalist. Gastgeberin: Andrea Maria Dusl - Jägerin und Sammlerin +++ Live: Sonntag, 21. Mai, 20 Uhr Theater im Rabenhof A-1030 Wien Rabengasse 3 +++ Kartenreservierungs-Hotline: Tel. 01/712 82 82 +++ Infos und Online-Reservierung unter: http://www.rabenhof.at Eintritt: € 5,-- +++ Redezeit gibt es auch im Fernsehen: Samstag, 3. Juni, um 20h +++ Kabel-Kanal OKTO
--> Redezeit Blog
--> Okto Redezeit Blog
--> Comandantina DusilovaVerve Impressions
Brass, Strings, Keys, Saxes, etc.
Universal Das Universum jener musikalischen Ausdrucksformen, die mit dem Etikett Jazz eingerext werden, lässt sich auf vielerlei Art bereisen. Für die Klientel des "Lieblingsartisten" erscheinen kiloweise Ausgrabungsergebnisse aus diversen “Vaults” und anderen Jazzlagerstätten. Die führenden Diziplinen dieser Schule, die Miles-Davisologie und die John-Coltraneologie widmen sich mit Doppel- und Dreifachalben, Out-Takes-Boxen, Legendary-Concert-Schubern und allerlei Jubiläums-Kisten dem Oevre der grossen Giganten. Eine anderere Jazzforschungsmethode fokussiert weniger den einzelnen Künstler, sondern widmet sich dem Genre, dem Stil, der Epoche und kompiliert Editionen mit Material verschiedener, aber miteinander musikalisch hochgradig verwandter Aufnahmen.
Einen völlig anderen, aber gewinnenden Ansatz zum archäologischen Verständnis des Jazzs hat die Edition Verve impressions der österreichischen Tochter des Musikmajors Universal, die Zugang zu den die Lagerstätten des Verve-Labels hat. Grabungsleiter Chrsitian Krug hat den Instrumenten des Jazzs 12 Doppel-CDs gewidmet und darauf grosse Namen mit weniger bekannten, aber nicht minder mitreissenden gereiht. Der schräge Ansatz hat eine erfrischende Konsequenz. Unter dem Stratum der grossen Namen liegen weniger bekannte Jazzinstrumentalisten, die zwar weniger berühmt, aber nicht weniger guten Jazz erarbeitet haben. Zudem geht die Edition Verve chronologisch vor, es lassen sich Entwicklungslinien im Umgang mit einem Instrument verfolgen, die überraschende Einblicke in die Geschichte des Jazz erlauben. Die Edition gerät dabei nie in Gefahr schnarchige Belehrung zu transportieren. Im Gegenteil, die Reise durch die Zeit ist leichtfüssig und erfrischend und lässt sich bei jedem Instrument (auch Vocals werden als eines verstanden) aufs Neue antreten.
Die Doppel-CDs “Brass” und “More Brass” (von Louis Armstrong über Chet Baker, bis Roy Hargrove), “Bigbands” (von Gene Krupa bis Vienna Art Orchestra), “Strings” und “More Strings” (von Reinhardt über Montgomery, Metheny bis Scofield), “Keys” (Mingus bis Wesseltoft), “Saxes”, “More Saxes”, und “Woodwinds” (von Coltrane bis Shorter), Female, Male und Voices (von Nat King Cole bis Cassandra Wilson). Das doppelte Dutzend ist Bügel- und Überlandfahrttauglich und wird dem Puristen mindestens so viel Dejavus bescheren wie dem Novizen Einlicke in das funklelnde Universum des Jazz. ANDREA MARIA DUSL für Falter 09/2006Ostbahn
Höchste Zeit
Ein Abend im Gasthaus Quell
Universal Der Quell ist nicht irgendein Wirtshaus, sondern jene mythenschwere Gaststätte im 12ten, in der die vielen literarischen und musikalischen Wege eines gewissen Kurt Ostbahn zusammenlaufen. Zur endgültigen Pensionierung
1000
der liebenswert proletoiden Kunstfigur, die das 2000 verstorbene Mastermind Günter Brödl errichtet hatte und die Willi Resetarits fast zwanzig Jahre lang kongenial verkörperte, finden dort im Oktober 2003 zwei berührende und überaus dichte Favorit'n'Blues-Abende statt. Unplugged und selbstkomponiert. Willi Resetarits' Chefpartisianen spielen mit den "Lost Quell Sessions” eine der besten Aufnahmen des umfangreichen Ostbahn-Katalogs ein. Wirst du jetzt noch einmal auftreten mit dein Blues-Programm?“ fragt Dr. Trash den Ostbahn-Kurti. "Sicher ned. Die Zeiten sind vorüber. Man muß auch Abschied nehmen können.“ Für alle, die das nicht können gibt’s Franz Deckenbachs www.espressorosi.com.
ANDREA MARIA DUSL für Falter 49/2005Neuer Dusl-Film
Heavy Burschi
Heavy Burschi hat Zoff mit seiner Freundin Rita. Grund für den Kelch, wie man in Wien sagt: Heavy Burschi ist mit dem gemeinsamen Söhnchen Pauli im Wettcafé gewesen. Rita findet das unmöglich und hat Burschi aus der Wohnung geschmissen. Heavy Burschi aber bemüht sich und kauft Söhnchen Pauli "neue Schuhe" im Caritas-Second-Hand-Laden: "Super Schuhe für unser super Kind". Wird ihm Rita diesmal verzeihen?
"36 oder: Heavy Burschi ruft Rita an und sagt, es tut ihm leid" ist der neue Kurzfilm, den ich mit Christoph Grissemann in der Hauptrolle als Wettbewerbsbeitrag für Berlin36 gedreht habe. Musik: Peter Dusl, Editing: Karina Ressler, Postproduktion: Thomas Schneider, Buch, Kamera und Regie: Andrea Maria Dusl. Ab 16. Oktober 2005 hier im Expedit bestellen!Interview ::: Wo ist die Wahrheit im Roman? ::: Andrea Maria Dusl und Gustav Ernst
Zwischen Fakten und Fiktion. Wo ist die Wahrheit im Roman?
Was ist wahr bei einem Roman und was ist Erfindung? Ist ein Roman immer nur Fiktion oder gibt es so etwas wie Wahrheit im Roman und wenn ja, wie sieht sie aus? Darüber geben Andrea Maria Dusl und Gustav Ernst Auskunft und auch über ihre neuen Romane. Von Tobias Hierl, Chefredakteur Buchkultur
Buchkultur: Als ich „Boboville“ gelesen habe, war ich mir nicht sicher, ob das ein Roman ist. Es kommt eine Andrea Maria vor, später dann eine Dusl. Ich war mir nicht sicher, schreibt sie jetzt über sich. Sind das Sachen, die ihr passiert sind, oder ist das fiktiv?
Andrea Maria Dusl: Ich schreibe, seitdem ich weiß, in welche Richtung die Buchstaben gehen und das Erste was ich schreiben musste, was eine zusammenhängende Geschichte war, war ‚Meine Schultasche erzählt’ und die Schultasche hat genau die gleichen Dinge erlebt wie ich. Insofern habe ich nie die Kulturtechnik erlernt Fiktion von Realität zu unterscheiden und ich bin auch nie in ein germanistisches Seminar gegangen, um diesen Unterschied zu lernen. Ich bin völlig autistisch, was die Technik des Romans betrifft. Ich kann die Welt nur aus mir heraus sehen und beschreiben. Was ich nicht erlebt habe, existiert nicht. Es klingt hart, aber...
22. November 2008 © Andrea Maria Dusl # Permalink (0) Comments (0) Pings
Der Postler
Für Falter 47/2008
Ins Bild klicken für grosse Version.
21. November 2008 © Andrea Maria Dusl # Permalink (0) Comments (0) Pings
Yes we can
Editorial Cartoon for Falter 46/2008 © Andrea Maria Dusl
Click image for large version.
21. November 2008 © Andrea Maria Dusl # Permalink (0) Comments (0) Pings
Das Unendliche Panorama ::: Folge 11 - Jason King
Folge 11 meines Unendlichen Panoramas. Ins Bild klicken für grosse Version.
Erschienen in Falter 48/2008
21. November 2008 © Andrea Maria Dusl # Permalink (0) Comments (0) Pings
Das Unendliche Panorama ::: Folge 10 - Karel Gott
Folge 10 meines Unendlichen Panoramas. Ins Bild klicken für grosse Version.
Erschienen in Falter 47/2008
20. November 2008 © Andrea Maria Dusl # Permalink (0) Comments (0) Pings
Boboville ::: 3 Lesungen ::: Muqua, Tiempo, Lustenau
Boboville in allen Ecken der Republik! Gleich dreimal lese ich diese Woche aus dem Buch der Bücher über die Stadt in den Städten.
Heute, Montag, den 17. November 19h wollen wir erscheinen zur Eröffnung der Eröffnung der Lesefestwoche der Buch Wien im Muqua in der Halle E.
Weil warum? Thomas Maurer, Kabarettist, spitzfindiger Satiriker, gelernter Buchhändler, moderiert die Lesungen von Humangenetiker und Sachbuchautor Markus Hengstschläger, von Lyriker Robert Schindel und der Schriftstellerin Olga Flor, vom ukrainischen Geschichtenerzähler Juri Andruchowytsch und dem utopischen Politparabelisten Andrej Kurkow aus Kiew, von Askold Melnyczuk aus dem fernen hohen Norden und seinem Übersetzer Martin Amanshauser.
Ich selber, ich die Maschinenmaria Dusl lese aus meiner gerade bei Residenz erschienenen Metroplitan-Satire Boboville.
Versprochen wird uns ein Eröffnungsabend mit Ansprachen, Literatur, Musik und guter Unterhaltung. Minister und Potentaten werden anwesend sein. Und Glavinic und Maurer und Dusl.
Buch Wien Eröffnung der Lesefestwoche
Halle E im Museumsquartier in Wien
Samstag
17.11.2008
19:00 Uhr
Boboville-Lesung nummero due findet statt in der
Buchhandlung Tiempo Nuevo.
Mittwoch, 19.11.2008
19h
Taborstraße 17a, 1020 Wien
Tel: 01 9081326
nuevo @ tiempo.at
www.tiempo.at
Boboville-Lesung nummero tre
versammelt uns zur Präsentation
der Monographie der Architekten
marte-marte, für die ich einen Text
über die Pathologie Feldkirch geschrieben habe.
Diesen lese ich. Und Passagen aus Boboville .
Boboville bei Marte-Marte
Donnerstag, 20.11.2008
19h
Headquarter der SIE system industrie electronic
Millenniumspark
Lustenau, Vorarlberg
Rückmeldung an
Moser Nadine
t +43 5523 52587
f +43 5523 52587 9
m+43 664 8557960
mon @ marte-marte.com
www.marte-marte.com
...............................
--> Dusl buchen:
Renate Anderle, Residenzverlag
Telefon 0043 2742 802 1411
r.anderle@residenzverlag.at
Residenz Verlag
17. November 2008 © Andrea Maria Dusl # Permalink (0) Comments (0) Pings
Bartels Most und wo er ihn holt
Liebe Frau Andrea,
letztes Wochenende habe ich mit meinem Freund einen Ausflug ins niederöstereichische Kirnberg an der Mank unternommen. Während des sonntäglichen Kirtags-Knödelessen im Dorfwirtshaus konnten wir zwei Kirnberger belauschen, die am Stammtisch die österreichische Innenpolitik besprachen und in der Exegese des Wochengeschehens zu folgendem Résumé kamen: “Wiad da Pröh in Feimau zang, wo da Bartel in Most hoit!” Bitte was? Wieso Most? Und wer ist der Bartel?
Viele Grüße,
Anna Sagnit, per Elektropost
Liebe Anna,
ganz offensichtlich haben ihre Tischnachbarn die beiden Chefverhandler von ÖVP und SPÖ, Josef Pröll (Pröh) und Werner Faymann (Feimau) gemeint, die sich momentan in der Warteschleife des ausgesetzten Koalitionsgespräches befinden. Obwohl ihre kleine Kirtags-Knödel-Geschichte im Mostviertel spielt, hat sie wenig mit dem gegorenen Apfeltrunk zu tun. Die landläufige Meinung, ein gewisser Bartholomäus, Bartel genannt, sei allein deswegen handlungstechnisch im Vorteil, weil er wisse, wo der Most eingekellert ist, ist weit verbreitet, aber grundfalsch. Die Redewendung kommt aus dem Rotwelsch, der Sprache der Gauner und Bettler und verwendet zwei Hebraismen, die aus dem jiddischen entlehnt wurden und weder mit Apfelwein noch mit einem Herrn Bartl zu tun haben. Most ist nicht vergorener Obstsaft, sondern Moos, das Geld, von der Mehrzahl des jiddischen moo (Pfennig, Geld). Bartel ist eine Verschleifung des jiddischen Wortes Barsel (Eisen). Wenn der rotwelsche Barsel wusste, wo er das Moos holt, dann deswegen, weil das Brecheisen wusste, wo das Geld lag. Welches Brecheisen Josef Pröll nun wiederum vorschwebt, um Kollegen Werner Faymann zu zeigen, wo die Verhandlungssumme liegt, lässt sich mangels weiterer Textfragmente aus ihrem belauschten Gespräch nicht sagen. Im übrigen bin ich der Meinung, dass mein Kolumnenporträt weder meinem Aussehen noch meiner Persönlichkeit entspricht und ich mir daher wie die Mehrzahl meiner Kolumnistenkollegen zum Jahresendfest ein neues wünsche. “Boboville”, der neue Dusl-Roman, bei Residenz erschienen. www.comandantina.com dusl@falter.at
Für meine Kolumne 'Fragen Sie Frau Andrea' in Falter 47/2008
17. November 2008 © Andrea Maria Dusl # Permalink (0) Comments (0) Pings
Das Unendliche Panorama ::: Folge 9 - La Trappola
Folge 9 meines Unendlichen Panoramas. Ins Bild klicken für grosse Version.
Erschienen in Falter 46/2008
11. November 2008 © Andrea Maria Dusl # Permalink (1) Comments (0) Pings
Andrea live ::: Salzkammergutradio
"Radio Tacheles", das Vöcklabrucker Magazin für Kultur, Gesellschaft und Musik, gehostet vom Freien Radio Salzkammergut geht kommenden Freitag, 14.11.2008 um 19:00 erstmals on air. Johanna Ramacher und Richard Schachinger vom Kulturverein Sozialforum Freiwerk beschäftigen sich zukünftig jeden 2. Freitag im Monat mit allerlei Zeux unter der gesellschaftspolitischen Oberfläche.
Die erste Folge widmet sich Andrea Maria Dusl, mit ihr wurde ein Interview über Bobos, die Freiheit der Kunst, Parlamentarismus und Feminismus geführt.
Musik gibt es ausschließlich von Frauen:
Nancy Sinatra, Lassie Singers, Clara Luzia,
Gustav und Wir sind Helden!
Zu hören in:
Vöcklabruck: 107,3 MHz
ASAK-Kabel in Vöcklabruck: 98,7 MHz
Livestream auf: www.freiesradio.at
11. November 2008 © Andrea Maria Dusl # Permalink (0) Comments (0) Pings
Kulturlulu und der Duft der weiten Welt
Liebe Frau Andrea,
ich fahre wochentags, immer morgens und abends, mit dem Fahrrad an der Wiener Staatsoper vorbei. Und jedes Mal riecht es - auf dem Ringradweg, wenn man in Richtung Burggarten fährt, kurz bevor man an der Oper vorbei ist - ganz penetrant nach Parfum. Aber nur ein ganz kurzes Stück des Weges. Und zwar riecht es nicht nach einem bestimmten Parfum, sondern nach einem bestialischen Gemisch, ungefähr so, wie wenn man beim Douglas 100 Kundinnen wild durcheinanderprobieren läßt. Parfümerie ist dort keine in der Nähe. Ich hab schon überlegt, ob es möglicherweise die Lüftung von der Oper ist und das, was man auf dem kurzen Stück Radweg riecht, die Ausdünstungen der Opernbesucher sind. Jedenfalls läßt mir das keine Ruhe, jedes Mal, wenn ich vorbei fahre, werde ich neugieriger. Viele Grüße,
Michaela Dimmel, per Elektropost
Liebe Michaela,
gerieten Sie nur des Abends in dieses Bouquet an Vielgerüchen, liesse sich denken, es käme von der singspielsüchtigem Klientel selbst, die aus den Tiefen der U-Bahnschächte und Tiefgaragen kommend, dem Musentempel zueilt. Da sie aber, wie ich ihren Zeilen entnehme, die Hundertkundinnenwitterung auch am Morgen aufnehmen, müssen wir Opernbesuchende aus unserer Verdächtigenliste streichen. Die Annahme, hocharomatisierte Rigolettofans und Toscasüchtige würden sich schon morgens vor der Oper aufhalten, muss ausgeschieden werden. Die Stehplatzclaque lungert zwar schon zur Gabelfrühstückszeit in den Arkaden der Oper, ist aber meist unterparfumiert und kommt als Geruchstäter nicht in Frage. Trotzdem scheint es sich bei dem von Ihnen beschriebenen olfaktorischen Phänomen um Operngerüche zu handeln. Die Herkunft der Duftpestilenzschwaden orte ich in der “Vienna Opera Toilet”, einem öffentlichen Themenklo in der Opernpassage. Zu den Klängen von Donauwalzer und Wischerlpolka können Touristen hier Kulturlulu machen. Die Damen in schicken Logen, die Herren direkt an der Bar. Hochparfumiert, versteht sich. Im übrigen bin ich der Meinung, dass mein Kolumnenporträt weder meinem Aussehen noch meiner Persönlichkeit entspricht und ich mir daher wie die Mehrzahl meiner Kolumnistenkollegen zum Christkind ein neues wünsche. www.comandantina.com dusl@falter.at
10. November 2008 © Andrea Maria Dusl # Permalink (0) Comments (0) Pings
Boboville ::: Lesung ::: Gmunden Kulturcafe
Boboville kommt nach Poughkeepsie Gmunden! Das Buch der Bücher über die Stadt in den Städten. Morgen, Samstag, den 8ten November 2008, 17:00 Uhr lese ich aus meinem, gerade bei Residenz erschienenen Stadtroman Boboville im Kulturcafé der AKTION-K in Gmunden, Oberösterreich
Kommet, ihr werdet bobovilliert werden!
Samstag
8.11.2008
17:00 Uhr
Kulturcafe Villa Lehmann
Esplanade 27
Gmunden
Oberösterreich
Reservierungen und Kartenvorverkauf:
Barbara Grill --> 0664-42 33 645 barbara@aktion-k.at
Eintrittspreis: Vorverkauf € 5,-
Abenkarte € 6.-
...............................
--> Dusl buchen:
Renate Anderle, Residenzverlag
Telefon 0043 2742 802 1411
r.anderle@residenzverlag.at
Residenz Verlag
7. November 2008 © Andrea Maria Dusl # Permalink (0) Comments (0) Pings
Change
Liebe Amerikanerinnen und Amerikaner!
Ich ersuche Sie inständig, die Wahl heute dazu zu benützen, Herrn Barack Obama zum Präsidenten der Vereinigten Staaten zu küren. Der Mann kann was! Er spricht geordnet, denkt vernünftig und zieht sich gut an. Wenn ich das über jemanden sage, dann heisst das was! Er kann tanzen und lachen und hat das Herz am rechten Fleck. Er wird ein guter Präsident sein. Ein wirklich guter Präsident. Glauben sie mir das.
Sollten sie weiss sein (was immer das ist, weiss), im Bible Belt leben und an den grossen Zwetschkenröster glauben, springen Sie über ihren Schatten und wählen Sie diesmal demokratisch! Ihr Zwetschkenröster wird es Ihnen danken. Jesse, Sie wissen wen ich meine, der Hippie aus Galiläa, würde Herrn Obama wählen und nicht den hölzernen alten Herrn mit der Friseurstimme.
Puppi Palin, gewiss ein steiler Zahn, dürfen Sie sich in den Spind hängen, wenn Sie Redneck sind und an die Freiheit der Patronen glauben, da hat niemand was dagegen, nicht mal die Feministinnen. An die Codes der Atomraketen wollen wir sie bitte nicht lassen.
Liebe Amerikanerinnen, liebe Amerikaner, wo immer Sie sind, was immer Sie treiben, woran Sie auch glauben:
Wählen sie Herrn Obama!
Die Welt wird es Ihnen danken.
Und ich selbstverständlich auch.
Beste Grüsse,
Andrea Maria Dusl,
Vienna, Austria
4. November 2008 © Andrea Maria Dusl # Permalink (1) Comments (0) Pings



