Soviet Hero

Comandantina Dusilova

 by Andrea Maria Dusl

          Subscribe Subscribe!


This work is licensed under a
Creative Commons License

Interview ::: Wo ist die Wahrheit im Roman? ::: Andrea Maria Dusl und Gustav Ernst

Zwischen Fakten und Fiktion. Wo ist die Wahrheit im Roman?

Was ist wahr bei einem Roman und was ist Erfindung? Ist ein Roman immer nur Fiktion oder gibt es so etwas wie Wahrheit im Roman und wenn ja, wie sieht sie aus? Darüber geben Andrea Maria Dusl und Gustav Ernst Auskunft und auch über ihre neuen Romane. Von Tobias Hierl, Chefredakteur Buchkultur

Buchkultur: Als ich „Boboville“ gelesen habe, war ich mir nicht sicher, ob das ein Roman ist. Es kommt eine Andrea Maria vor, später dann eine Dusl. Ich war mir nicht sicher, schreibt sie jetzt über sich. Sind das Sachen, die ihr passiert sind, oder ist das fiktiv?

Andrea Maria Dusl: Ich schreibe, seitdem ich weiß, in welche Richtung die Buchstaben gehen und das Erste was ich schreiben musste, was eine zusammenhängende Geschichte war, war ‚Meine Schultasche erzählt’ und die Schultasche hat genau die gleichen Dinge erlebt wie ich. Insofern habe ich nie die Kulturtechnik erlernt Fiktion von Realität zu unterscheiden und ich bin auch nie in ein germanistisches Seminar gegangen, um diesen Unterschied zu lernen. Ich bin völlig autistisch, was die Technik des Romans betrifft. Ich kann die Welt nur aus mir heraus sehen und beschreiben. Was ich nicht erlebt habe, existiert nicht. Es klingt hart, aber...

Weiterlesen...

22. November 2008 © Andrea Maria Dusl # Permalink (0) Comments (0) Pings




Der Postler

FA-47.2008-Postler.jpg

Für Falter 47/2008
Ins Bild klicken für grosse Version.

21. November 2008 © Andrea Maria Dusl # Permalink (0) Comments (0) Pings




Yes we can

FA-46-The-White-House.jpg

Editorial Cartoon for Falter 46/2008 © Andrea Maria Dusl
Click image for large version.

21. November 2008 © Andrea Maria Dusl # Permalink (0) Comments (0) Pings




Das Unendliche Panorama ::: Folge 11 - Jason King

UP-Unendliches-Panorama-11-FA-48-08.jpg

Folge 11 meines Unendlichen Panoramas. Ins Bild klicken für grosse Version.

Erschienen in Falter 48/2008

21. November 2008 © Andrea Maria Dusl # Permalink (0) Comments (0) Pings




Das Unendliche Panorama ::: Folge 10 - Karel Gott

UP-Unendliches-Panorama-10-FA-47-08.jpg

Folge 10 meines Unendlichen Panoramas. Ins Bild klicken für grosse Version.

Erschienen in Falter 47/2008

20. November 2008 © Andrea Maria Dusl # Permalink (0) Comments (0) Pings




Boboville ::: 3 Lesungen ::: Muqua, Tiempo, Lustenau

Boboville-100.jpgBoboville in allen Ecken der Republik! Gleich dreimal lese ich diese Woche aus dem Buch der Bücher über die Stadt in den Städten.

Heute, Montag, den 17. November 19h wollen wir erscheinen zur Eröffnung der Eröffnung der Lesefestwoche der Buch Wien im Muqua in der Halle E.

Weil warum? Thomas Maurer, Kabarettist, spitzfindiger Satiriker, gelernter Buchhändler, moderiert die Lesungen von Humangenetiker und Sachbuchautor Markus Hengstschläger, von Lyriker Robert Schindel und der Schriftstellerin Olga Flor, vom ukrainischen Geschichtenerzähler Juri Andruchowytsch und dem utopischen Politparabelisten Andrej Kurkow aus Kiew, von Askold Melnyczuk aus dem fernen hohen Norden und seinem Übersetzer Martin Amanshauser.

Ich selber, ich die Maschinenmaria Dusl lese aus meiner gerade bei Residenz erschienenen Metroplitan-Satire Boboville.

Versprochen wird uns ein Eröffnungsabend mit Ansprachen, Literatur, Musik und guter Unterhaltung. Minister und Potentaten werden anwesend sein. Und Glavinic und Maurer und Dusl.

Buch Wien Eröffnung der Lesefestwoche
Halle E im Museumsquartier in Wien
Samstag
17.11.2008
19:00 Uhr

Lesefestwoche

Boboville-Lesung nummero due findet statt in der

Buchhandlung Tiempo Nuevo.
Mittwoch, 19.11.2008
19h
Taborstraße 17a, 1020 Wien
Tel: 01 9081326
nuevo @ tiempo.at
www.tiempo.at

Boboville-Lesung nummero tre
versammelt uns zur Präsentation
der Monographie der Architekten
marte-marte, für die ich einen Text
über die Pathologie Feldkirch geschrieben habe.
Diesen lese ich. Und Passagen aus Boboville .

Boboville bei Marte-Marte
Donnerstag, 20.11.2008
19h
Headquarter der SIE system industrie electronic
Millenniumspark
Lustenau, Vorarlberg

Rückmeldung an
Moser Nadine
t +43 5523 52587
f +43 5523 52587 9
m+43 664 8557960
mon @ marte-marte.com
www.marte-marte.com

 
...............................
--> Dusl buchen:
Renate Anderle, Residenzverlag
Telefon 0043 2742 802 1411
r.anderle@residenzverlag.at
Residenz Verlag

17. November 2008 © Andrea Maria Dusl # Permalink (0) Comments (0) Pings




Bartels Most und wo er ihn holt

Liebe Frau Andrea,

letztes Wochenende habe ich mit meinem Freund einen Ausflug ins niederöstereichische Kirnberg an der Mank unternommen. Während des sonntäglichen Kirtags-Knödelessen im Dorfwirtshaus konnten wir zwei Kirnberger belauschen, die am Stammtisch die österreichische Innenpolitik besprachen und in der Exegese des Wochengeschehens zu folgendem Résumé kamen: “Wiad da Pröh in Feimau zang, wo da Bartel in Most hoit!” Bitte was? Wieso Most? Und wer ist der Bartel?

Viele Grüße,
Anna Sagnit, per Elektropost

Liebe Anna,

ganz offensichtlich haben ihre Tischnachbarn die beiden Chefverhandler von ÖVP und SPÖ, Josef Pröll (Pröh) und Werner Faymann (Feimau) gemeint, die sich momentan in der Warteschleife des ausgesetzten Koalitionsgespräches befinden. Obwohl ihre kleine Kirtags-Knödel-Geschichte im Mostviertel spielt, hat sie wenig mit dem gegorenen Apfeltrunk zu tun. Die landläufige Meinung, ein gewisser Bartholomäus, Bartel genannt, sei allein deswegen handlungstechnisch im Vorteil, weil er wisse, wo der Most eingekellert ist, ist weit verbreitet, aber grundfalsch. Die Redewendung kommt aus dem Rotwelsch, der Sprache der Gauner und Bettler und verwendet zwei Hebraismen, die aus dem jiddischen entlehnt wurden und weder mit Apfelwein noch mit einem Herrn Bartl zu tun haben. Most ist nicht vergorener Obstsaft, sondern Moos, das Geld, von der Mehrzahl des jiddischen moo (Pfennig, Geld). Bartel ist eine Verschleifung des jiddischen Wortes Barsel (Eisen). Wenn der rotwelsche Barsel wusste, wo er das Moos holt, dann deswegen, weil das Brecheisen wusste, wo das Geld lag. Welches Brecheisen Josef Pröll nun wiederum vorschwebt, um Kollegen Werner Faymann zu zeigen, wo die Verhandlungssumme liegt, lässt sich mangels weiterer Textfragmente aus ihrem belauschten Gespräch nicht sagen. Im übrigen bin ich der Meinung, dass mein Kolumnenporträt weder meinem Aussehen noch meiner Persönlichkeit entspricht und ich mir daher wie die Mehrzahl meiner Kolumnistenkollegen zum Jahresendfest ein neues wünsche. “Boboville”, der neue Dusl-Roman, bei Residenz erschienen. www.comandantina.com dusl@falter.at

Für meine Kolumne 'Fragen Sie Frau Andrea' in Falter 47/2008

17. November 2008 © Andrea Maria Dusl # Permalink (0) Comments (0) Pings




Das Unendliche Panorama ::: Folge 9 - La Trappola

UP-Unendliches-Panorama-09-FA-46-08.jpg

Folge 9 meines Unendlichen Panoramas. Ins Bild klicken für grosse Version.

Erschienen in Falter 46/2008

11. November 2008 © Andrea Maria Dusl # Permalink (1) Comments (0) Pings




Andrea live ::: Salzkammergutradio

Freies-Radio-Salzkammergut.jpg"Radio Tacheles", das Vöcklabrucker Magazin für Kultur, Gesellschaft und Musik, gehostet vom Freien Radio Salzkammergut geht kommenden Freitag, 14.11.2008 um 19:00 erstmals on air. Johanna Ramacher und Richard Schachinger vom Kulturverein Sozialforum Freiwerk beschäftigen sich zukünftig jeden 2. Freitag im Monat mit allerlei Zeux unter der gesellschaftspolitischen Oberfläche.

Die erste Folge widmet sich Andrea Maria Dusl, mit ihr wurde ein Interview über Bobos, die Freiheit der Kunst, Parlamentarismus und Feminismus geführt.

Musik gibt es ausschließlich von Frauen:
Nancy Sinatra, Lassie Singers, Clara Luzia,
Gustav und Wir sind Helden!

Zu hören in:

Vöcklabruck: 107,3 MHz
ASAK-Kabel in Vöcklabruck: 98,7 MHz
Livestream auf: www.freiesradio.at

11. November 2008 © Andrea Maria Dusl # Permalink (0) Comments (0) Pings




Kulturlulu und der Duft der weiten Welt

Vienna-Opera-Toilet.jpgLiebe Frau Andrea,

ich fahre wochentags, immer morgens und abends, mit dem Fahrrad an der Wiener Staatsoper vorbei. Und jedes Mal riecht es - auf dem Ringradweg, wenn man in Richtung Burggarten fährt, kurz bevor man an der Oper vorbei ist - ganz penetrant nach Parfum. Aber nur ein ganz kurzes Stück des Weges. Und zwar riecht es nicht nach einem bestimmten Parfum, sondern nach einem bestialischen Gemisch, ungefähr so, wie wenn man beim Douglas 100 Kundinnen wild durcheinanderprobieren läßt. Parfümerie ist dort keine in der Nähe. Ich hab schon überlegt, ob es möglicherweise die Lüftung von der Oper ist und das, was man auf dem kurzen Stück Radweg riecht, die Ausdünstungen der Opernbesucher sind. Jedenfalls läßt mir das keine Ruhe, jedes Mal, wenn ich vorbei fahre, werde ich neugieriger. Viele Grüße,

Michaela Dimmel, per Elektropost

Liebe Michaela,

gerieten Sie nur des Abends in dieses Bouquet an Vielgerüchen, liesse sich denken, es käme von der singspielsüchtigem Klientel selbst, die aus den Tiefen der U-Bahnschächte und Tiefgaragen kommend, dem Musentempel zueilt. Da sie aber, wie ich ihren Zeilen entnehme, die Hundertkundinnenwitterung auch am Morgen aufnehmen, müssen wir Opernbesuchende aus unserer Verdächtigenliste streichen. Die Annahme, hocharomatisierte Rigolettofans und Toscasüchtige würden sich schon morgens vor der Oper aufhalten, muss ausgeschieden werden. Die Stehplatzclaque lungert zwar schon zur Gabelfrühstückszeit in den Arkaden der Oper, ist aber meist unterparfumiert und kommt als Geruchstäter nicht in Frage. Trotzdem scheint es sich bei dem von Ihnen beschriebenen olfaktorischen Phänomen um Operngerüche zu handeln. Die Herkunft der Duftpestilenzschwaden orte ich in der “Vienna Opera Toilet”, einem öffentlichen Themenklo in der Opernpassage. Zu den Klängen von Donauwalzer und Wischerlpolka können Touristen hier Kulturlulu machen. Die Damen in schicken Logen, die Herren direkt an der Bar. Hochparfumiert, versteht sich. Im übrigen bin ich der Meinung, dass mein Kolumnenporträt weder meinem Aussehen noch meiner Persönlichkeit entspricht und ich mir daher wie die Mehrzahl meiner Kolumnistenkollegen zum Christkind ein neues wünsche. www.comandantina.com dusl@falter.at

10. November 2008 © Andrea Maria Dusl # Permalink (0) Comments (0) Pings




Boboville ::: Lesung ::: Gmunden Kulturcafe

Boboville-100.jpgBoboville kommt nach Poughkeepsie Gmunden! Das Buch der Bücher über die Stadt in den Städten. Morgen, Samstag, den 8ten November 2008, 17:00 Uhr lese ich aus meinem, gerade bei Residenz erschienenen Stadtroman Boboville im Kulturcafé der AKTION-K in Gmunden, Oberösterreich
Kommet, ihr werdet bobovilliert werden!


Samstag
8.11.2008
17:00 Uhr
Kulturcafe Villa Lehmann
Esplanade 27
Gmunden
Oberösterreich

Reservierungen und Kartenvorverkauf:
Barbara Grill --> 0664-42 33 645 barbara@aktion-k.at
Eintrittspreis: Vorverkauf € 5,-
Abenkarte € 6.-


...............................
--> Dusl buchen:
Renate Anderle, Residenzverlag
Telefon 0043 2742 802 1411
r.anderle@residenzverlag.at
Residenz Verlag

7. November 2008 © Andrea Maria Dusl # Permalink (0) Comments (0) Pings




Change

Barack-Obama-Change.jpgLiebe Amerikanerinnen und Amerikaner!

Ich ersuche Sie inständig, die Wahl heute dazu zu benützen, Herrn Barack Obama zum Präsidenten der Vereinigten Staaten zu küren. Der Mann kann was! Er spricht geordnet, denkt vernünftig und zieht sich gut an. Wenn ich das über jemanden sage, dann heisst das was! Er kann tanzen und lachen und hat das Herz am rechten Fleck. Er wird ein guter Präsident sein. Ein wirklich guter Präsident. Glauben sie mir das.

Sollten sie weiss sein (was immer das ist, weiss), im Bible Belt leben und an den grossen Zwetschkenröster glauben, springen Sie über ihren Schatten und wählen Sie diesmal demokratisch! Ihr Zwetschkenröster wird es Ihnen danken. Jesse, Sie wissen wen ich meine, der Hippie aus Galiläa, würde Herrn Obama wählen und nicht den hölzernen alten Herrn mit der Friseurstimme.

Puppi Palin, gewiss ein steiler Zahn, dürfen Sie sich in den Spind hängen, wenn Sie Redneck sind und an die Freiheit der Patronen glauben, da hat niemand was dagegen, nicht mal die Feministinnen. An die Codes der Atomraketen wollen wir sie bitte nicht lassen.

Liebe Amerikanerinnen, liebe Amerikaner, wo immer Sie sind, was immer Sie treiben, woran Sie auch glauben:

Wählen sie Herrn Obama!

Die Welt wird es Ihnen danken.
Und ich selbstverständlich auch.

Beste Grüsse,
Andrea Maria Dusl,
Vienna, Austria

4. November 2008 © Andrea Maria Dusl # Permalink (1) Comments (0) Pings




  weiter »
2008: November Oktober September August Juli Juni Mai April März Februar Januar 2007: Dezember November Oktober September August Juli Juni Mai April März Februar Januar 2006: Dezember November Oktober September August Juli Juni Mai April März Februar Januar 2005: Dezember November Oktober September August Juli Juni Mai April März Februar Januar 2004: Dezember November Oktober September August Juli Juni Mai April März Februar Januar 2003: Dezember Oktober September August Juli Juni Mai April März Februar Januar 2002: Dezember November Oktober September August Juni März Februar Januar 2001: Oktober September August April Februar Januar 2000: August März Februar Januar 1999: Dezember November Oktober September August Juli Juni Mai April März Februar Januar 1998: Dezember November Oktober September August 1997: August Juni März 1996: August Juli 1995: September 1994: Mai 1977: Februar 1924: Januar
 


Boboville
Boboville - Residenz Verlag